Freitag, 5. September 2014

Krankheitszeichen Boxer



Es gibt Krankheitszeichen, bei denen Sie sofort den Tierarzt aufsuchen sollten:



- starker Juckreiz in Verbindung mit heftigem Kratzen: Dies ist sehr quälend und kann verschiedene Ursachen haben, die aber allesamt schwerwiegend sind.



- Abmagerung verbunden mit auffallend großem Durst und chronischen Ekzemen am Rücken: Hier handelt es sich meistens um eine Erkrankung der Nieren.



- Magendrehung: Bei allen großen Hunderassen, also auch bei Boxern, kann es in Einzelfällen nach dem Fressen zu der gefürchteten Magendrehung kommen. Durch Gasansammlungen im Magen, zu große Futtermengen oder zu große Futterbrocken kann der Magen “kippen”. Er dreht sich dabei um 180°. Sie können dies an dem stark aufgeblähten Bauch und dem ausgeprägten Unwohlsein des Hundes erkennen. In diesem Fall schnellstens zum Tierarzt.




- Husten: als ob ein Knochen im Hals säße, tritt bei Mandelentzündungen auf. Ernstere Infektionen wie Zwingerhusten oder gar Staupe können vorliegen. Pumpende Atmung entsteht durch eine Lungenentzündung, aber auch durch Wasseransammlungen in der Lunge, z.B. infolge von Vergiftungen. Bauchpressen u. Aufblasen der Backen sind Zeichen höchster Atemnot.




- Schleimhäute: im Auge und im Fang geben Hinweise auf innere Erkrankungen: Blässe bedeutet Blutarmut; Gelbfärbung Leberschäden mit Gelbsucht; Blutungen bedeuten schwere Infektionen oder Vergiftungen; eine bläuliche Färbung tritt bei Herz.- und Kreislaufschwäche auf.




- Kot und Urin: mit Blutbeimengungen lassen schwerwiegende krankhafte Veränderungen erkennen. Bei Blutungen im Magen und in den vorderen Darmabschnitten kann der Stuhl durch das verdaute Blut pechschwarz aussehen. Nierenerkrankungen können auch mit erhöhtem Durst verbunden sein. Wenn Mattigkeit und Mundgeruch hinzukommen, ist meist bereits eine Harnvergiftung eingetreten. Harnsteine, Blasenriß oder Vergiftungen können dazu führen, daß überhaupt kein Urin abgesetzt wird; dann besteht höchste Gefahr. Geschwülste, Prostatavergrößerungen und Mastdarmveränderungen erschweren den Kotabsatz. Verhärtete Knochenteile können den Enddarm völlig verstopfen. Erbrechen u. zunehmende Mattigkeit bei fehlendem Kotabsatz sprechen für einen Darmverschluß oder einen Fremdkörper im Darm.




- Umfangsvermehrungen: des Bauches bei sonst normalem Ernährungszustand oder zunehmende Abmagerung können durch Tumore oder Bauchhöhlenwasser hervorgerufen werden

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