Montag, 6. April 2015

Die Frage ob man einen Rüden oder eine Hündin



Die Frage ob man einen Rüden oder eine Hündin anschaffen sollte, läßt sich nicht eindeutig beantworten. Das Geschlecht ist - genau wie die Farbe - eine Frage des persönlichen Geschmacks. Dennoch gibt es auch objektive Gründe, die den Ausschlag für ein bestimmes Geschlecht geben können:


Der Rüde: wird größer, schwerer und kräftiger als eine Hündin; er kann bei einer Größe von 63 cm ab Widerrist das beachtliche Gewicht von 38kg erreichen. Seine Größe und Kraft sind auch in einer anderen Hinsicht nicht außer acht zu lassen: Ein ausgewachsener Boxerrüde kann für seinen Besitzer durch sein ungestümes Verhalten im Umgang mit anderen Rüden körperlich sehr anstrengend sein. Hierbei spielt das Dominanzverhalten eine große Rolle. Auf der anderen Seite bringt ein Rüde natürlich - selbst wenn er trotz sorgfältiger Aufsicht doch einmal ausgerückt ist - keinen unerwünschten Nachwuchs mit nach Hause. Im allgemeinen ist der Rüde selbstbewußter und deshalb auch schwerer zu erziehen, während die Hündin hier meist weniger Schwierigkeiten bereitet.

Freitag, 5. September 2014

Krankheitszeichen Boxer



Es gibt Krankheitszeichen, bei denen Sie sofort den Tierarzt aufsuchen sollten:



- starker Juckreiz in Verbindung mit heftigem Kratzen: Dies ist sehr quälend und kann verschiedene Ursachen haben, die aber allesamt schwerwiegend sind.



- Abmagerung verbunden mit auffallend großem Durst und chronischen Ekzemen am Rücken: Hier handelt es sich meistens um eine Erkrankung der Nieren.



- Magendrehung: Bei allen großen Hunderassen, also auch bei Boxern, kann es in Einzelfällen nach dem Fressen zu der gefürchteten Magendrehung kommen. Durch Gasansammlungen im Magen, zu große Futtermengen oder zu große Futterbrocken kann der Magen “kippen”. Er dreht sich dabei um 180°. Sie können dies an dem stark aufgeblähten Bauch und dem ausgeprägten Unwohlsein des Hundes erkennen. In diesem Fall schnellstens zum Tierarzt.




- Husten: als ob ein Knochen im Hals säße, tritt bei Mandelentzündungen auf. Ernstere Infektionen wie Zwingerhusten oder gar Staupe können vorliegen. Pumpende Atmung entsteht durch eine Lungenentzündung, aber auch durch Wasseransammlungen in der Lunge, z.B. infolge von Vergiftungen. Bauchpressen u. Aufblasen der Backen sind Zeichen höchster Atemnot.




- Schleimhäute: im Auge und im Fang geben Hinweise auf innere Erkrankungen: Blässe bedeutet Blutarmut; Gelbfärbung Leberschäden mit Gelbsucht; Blutungen bedeuten schwere Infektionen oder Vergiftungen; eine bläuliche Färbung tritt bei Herz.- und Kreislaufschwäche auf.




- Kot und Urin: mit Blutbeimengungen lassen schwerwiegende krankhafte Veränderungen erkennen. Bei Blutungen im Magen und in den vorderen Darmabschnitten kann der Stuhl durch das verdaute Blut pechschwarz aussehen. Nierenerkrankungen können auch mit erhöhtem Durst verbunden sein. Wenn Mattigkeit und Mundgeruch hinzukommen, ist meist bereits eine Harnvergiftung eingetreten. Harnsteine, Blasenriß oder Vergiftungen können dazu führen, daß überhaupt kein Urin abgesetzt wird; dann besteht höchste Gefahr. Geschwülste, Prostatavergrößerungen und Mastdarmveränderungen erschweren den Kotabsatz. Verhärtete Knochenteile können den Enddarm völlig verstopfen. Erbrechen u. zunehmende Mattigkeit bei fehlendem Kotabsatz sprechen für einen Darmverschluß oder einen Fremdkörper im Darm.




- Umfangsvermehrungen: des Bauches bei sonst normalem Ernährungszustand oder zunehmende Abmagerung können durch Tumore oder Bauchhöhlenwasser hervorgerufen werden

Donnerstag, 21. August 2014

Ausstattung für Ihren boxer

Halsband mit Leine: Zur Erstausstattung für Ihren Boxer gehört ein Halsband, das nicht zu eng sein darf. Sie können den Züchter des Hundes bitten, den Halsumfang zu messen und Ihnen die entsprechende Größe mitzuteilen. Dazu benötigen Sie noch eine etwa 2m lange Leine, die nicht zu schwer sein sollte.

Liegeplatz: Ganz wichtig für das Wohlbefinden Ihres Welpen ist der Liegeplatz. Für ihn sollte ein ruhiger und zugfreier Ort gewählt werden, an dem der Hund nicht gestört wird und gleichzeitig Kontakt mit seiner Familie hat. Er sollte sich außerdem an keinem zu warmem Ort, z.B. der Heizung, befinden. Das kann u.U. zu unregelmäßigem Haarwechsel führen und macht den Hund anfälliger für Erkältungskrankheiten. Der Liegeplatz selbst soll nicht zu weich sein. Von der Hygiene her, eignet sich sicherlich ein Hartplastikkorb am besten, allerdings ist jeder Boxer anders. Daggy z.B. mag lieber weiche Bettchen, auf deren Rand sie bequem ihren Kopf ablegen kann. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit dem Kudde-Bett von Sabro gemacht (
www.sabro.de). Es ist zwar recht teuer, aber bequem, pflegeleicht und langlebig. Zweckmäßig ist es, wenn diese Unterlage bereits die richtige Größe für den ausgewachsenen Hund hat. Für einen ausgewachsenen Boxer sollte es auf jeden Fall die Größe 80x100cm haben. Der Preis für ein Kudde-Bett dieser Größe beträgt 86,- Euro inklusive Versand.

Freßnapf: Sie brauchen auch noch eine Futter- und eine Wasserschüssel. Beide sollten leicht zu reinigen sein. Der Fachhandel bietet standsichere Modelle an, die in der Höhe verstellbar sind. Sie lassen sich der Größe des Hundes anpassen und wachsen so mit. Vorteile dieser höhenverstellbaren Schüsseln ist, daß sie das Ausdrehen und Abwinkeln der Vorderläufe verhindern.

Spielzeug: Der Welpe sollte auch Spielsachen haben. Der Vorteil dieser Spielsachen ist, daß sie das Interesse des Welpen u.a. auch von Möbeln und Teppichen ablenken. Vorsicht vor zu kleinen verschluckbaren Teilen. Ein ausgezeichnetes Spielzeug (Daggys Favorit) ist ein ausgedienter Baumwollsocken mit einem Tennisball und einem Knoten darin. Alle Materialien wie Gummispielsachen und splitternde Materialien sind nicht geeignet. Zum Spielen außerhalb eignen sich die Wurfbälle mit Schnur sehr gut.

Mittwoch, 6. August 2014

Der boxer hundenrassen



Kaum eine andere Rasse kann ihre Stirn so unnachahmlich in Falten legen wie der Boxer, schaut so lieb in die Welt wie er. Der Boxer ist und bleibt der perfekte Familienhund. Er spielt immer gern und wacht mit Argusaugen über “seine” Familie.


Typisch für den Boxer und mit Sicherheit dessen hervorstechendstes Merkmal ist das Nebeneinander sehr unterschiedlicher Bündel von Wesenseigenschaften, die aber zueinander in einem vollkommen harmonischen Verhältnis stehen: Auf der einen Seite zeigt der Boxer Nervenstärke und unerschrockenen Mut. Dabei ist er selbstbewußt und besitzt ebensoviel Temperament wie Energie. Seine Wachsamkeit ist von Alters her berühmt. Auf der anderen Seite zeichnet ihn zugleich aber eine ausgeprägte Anhänglichkeit und Treue gegenüber seinen Bezugspersonen und allen anderen Mitgliedern der Familie aus. Hinzu kommt seine Liebe zu Kindern und seine Unbestechlichkeit gegenüber Fremden. Alle diese Eigenschaften machen ihn zu dem Hund, der trotz seiner Größe problemlos zu halten ist und ideal in eine Familie paßt. Durch seine ausgesprochene Lebhaftigkeit und seinen Bewegungsdrang verlangt der Boxer viel Zuwendung und Einsatz von seinem Besitzer.


Rassemerkmale: Der Boxer ist ein mittelgroßer, glatthaariger, stämmiger Hund mit starken Knochen und kurzem, quadratischem Gebäude. Der Hals ist gerade, gerade sind auch die Läufe. Die Brust ist ausgeprägt und stark gewölbt, der Rücken zum Hinterteil, der sogenannten Kruppe, hin leicht abfallend. Die massige Form des Kopfes ist wesentlich geprägt von den breiten Kiefern. Sie formen eine nahezu quadratische Schnauze und beherbergen ein starkes Gebiß. Die Lefzen sind stark ausgebildet und hängen über den Unterkiefer herab. Die Augen sind dunkelbraun bis schwarz, die Ohren langhängend. Die Größe des Boxers beträgt ab Widerrist bei Rüden 57 bis 63 cm, bei Hündinnen 53 bis 59 cm. Das Gewicht beträgt bei Rüden über 30 kg, bei Hündinnen ca. 25 kg und mehr. Der Boxer zählt zu den Gebrauchs- und Schutzhunden. Seine Lebenserwartung beträgt ca. 10 Jahre. Der Welpenpreis liegt bei ca. DM 1.500,-.


Zu unseren Boxern: Ohren und Rute unserer Boxer sind nicht kupiert. Ich möchte hier klar und deutlich sagen, daß ich absolut gegen das Kupieren bin und keinerlei Sinn und Zweck darin sehe. Selbstverständlich sollte das regelmäßige Bürsten der Hunde sein.


Wer weitere Infos zum Thema Boxer möchte sollte sich schnell die Rubrik “Pflege + Tipps”anschauen oder mir eine Mail schicken. Ich werde gerne versuchen alle Fragen zu beantworten. Auch lohnt es sich unter den Links nachzusehen. Dort findet Ihr weitere Boxer-Seiten